Sunday, July 17, 2011

The Earliest Fountain Pen?

Friedrich Nicolai published in 1783 a travelogue: Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781, Nebst Bemerkungen über Gelehrsamkeit, Industrie, Religion und Sitten.  Band I, (Berlin und Stettin, 1783). In it he describes what might well be the first fountain pen:

A traveller must necessarily keep a detailed journal of his observations and notes. He must continue it on a daily basis because otherwise the multitude of subjects will certainly cause  him to forget some things entirely and lead him not to remember the circumstances correctly. It is thus necessary to write down everything as soon as possible. For, if you rely only on your memory, your imagination will, even given your best intentions of telling the truth, deceive you. You will represent things not as you really saw them, but as you later imagined them. I became acquainted  quite by accident in Leipzig at Professor Füllte’s with a kind of Writing Implement (literally: Feather) which can be carried in your pocket and which always contains ink. This useful invention seem to be really unknown and not as much available [as it should be]. It will be convenient for everyone who wants to quickly record his thoughts while taking a stroll, being in the country or anywhere else. It is especially useful for a traveler. Writing things down  with a pencil, which quickly fades, or continuously copying things from slates or cards, is very tiresome. Writing in Inns is difficult because often your time and motivation is gone before you have prepared ink and feather. But the new implement allows you to use every moment. You can even use it in libraries, galleries, museums and faithfully record; all objects and the impressions they made on you.[1]
Nicolai added a picture of the new pen. It even looks very much like a later fountain pen (with cap and all).

Nicolai Pencil

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1. Here the German: “Ein Reisender muß nothwendig ein ausführliches Tagebuch von seinen Beobachtungen und Bemerkungen halten, und taglich fortführen; sonst wird die Menge von Gegenständen, gewiß verursachen, daß er manches vergißt, und manches sich unter nicht völlig richtigen Umstanden vorstellt. Es ist also nöthig, alles so geschwind aufzuschreiben , als nur immer möglich ist. Der Unterlaßung dieser Vorsicht ist gewiß ein großer Theit der Unrichtigkeiten, die sich in Reisebeschreibungen finden, zuzuschreiben. Denn wenn man sich bloß auf sein Gedächtniß verlaßt; so wird man, bey dem besten Willen die Wahrheit zu sagen, von seiner Einbildungskraft betrogen, und schreibt die Sache auf, nicht wie man sie wirklich gesehen, sondern wie man sie sich nach einiger Zeit vorgestellt hat. Ich lernte zufälligerweise in Leipzig bey Herrn Professor Füllte eine Art von Schreibfeder kennen, die in der Tasche getragen werden, kann, und in welcher bestandig Dinte enthalten ist. Diese nützliche Erfindung ist wirklich nicht bekannt und allgemein genung. Einem jeden, der beym Spazierengehen, auf dem Lande, oder sonst, Gedanken geschwind aufzeichnen will, ist sie sehr bequem, aber besonders ist sie einem Reisenden von großem Nutzen. Das Aufschreiben mit Bleystift, das bald verlöscht, und das beständige Abschreiben aus Schreibtafeln, oder von Karten, ist höchst beschwerlich; und wenn man oft in Wirthshäusern etwas aufzeichnen möchte so ist Zeit und Lust vergangen, ehe man Dinte und Feder bekommt. Vermittelst einer solchen Feder aber kann man jeden Augenblick benutzen. Man kann sogar Bibliotheken, Gemäldesammlungen, Naturalienkabinetter, mit der Feder in der Hand besehen, und von allen Gegenständen den Eindruck, den sie gemacht haben, getreuer verzeichnen.

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